Die Philippinen von ihrer touristischen Seite

Wie schon erwähnt, ist es nicht so einfach von einer Insel auf die nächste zu kommen… mal abgesehen mit genug Geld. Somit entschieden wir uns nach Boracay zu fliegen, obwohl uns alle abgeraten haben. Es sei zu touristisch und überlaufen. Naja, aber aus irgendeinem Grund muss es ja anziehend sein, sonst hätte es nicht so viele Touristen. Somit buchten wir einen Businessflug nach Boracay, da dieser günstiger war als ein Eco-Tarif inkl. Gepäck. Gut, der Flug dauerte auch nur 45 Minuten, aber dennoch konnten wir am Boden schon von der Lounge Gebrauch machen von einem gratis Morgenessen. Somit hat es sich gleich doppelt gelohnt. Bier, Wein und Spirituosen wären auch noch zur Auswahl gestanden… aber dafür war es noch zu früh. Übrigens hat die Fahrt wieder eine Ewigkeit in Anspruch genommen, da der Verkehr dermassen intensiv war. Da wir dies aber wussten, machten wir uns schon 4 Stunden früher zum Flughafen auf, somit blieben 2 Stunden zum einchecken und Morgenessen! Langsam haben wir es raus mit dem Fliegen, wir lernen aus unseren Fehlern.

 

Der kurze Flug nach Boracay teilten wir uns mit 12 anderen Passagieren. Somit waren auch die tiefen Preise erklärt. Die Businessklasse war übrigens leer, bis auf uns zwei. Provinzflughafen erwartete uns schon ein Begrüssungkommando, welches uns mit Bus – Schiff – TukTuk – Guide zur AirBnB-Unterkunft geleitete. In der Unterkunft lernten wir auch gleich unsere Gastgeber kennen: ein Australier, der sich in der Tourismusbranche über Wasser hält und seine Freundin, eine Philippinin, welche ebenfalls irgendwas mit Touristen macht. Ein spezielles aber sehr lustiges Paar. Wir verbrachten ein paar Abende mit Ihnen und jedes Mal waren sie sternhagel dicht und die Tour, welche sie uns immer verkaufen wollten am nächsten Tag, wurde aufgrund geringer Nachfrage abgesagt, dabei war einfach der Kater zu gross…;-) Naja, viel gab es auf der Insel eh nicht zu entdecken. Es ist das Mallorca von den Philippinen, einfach in schön. Jedenfalls wenn man am Strand entlangläuft. Wir können es sehr empfehlen und würden wieder einen Abstecher machen, da die Infrastruktur sehr gut und schön gestaltet ist, der Strand superschön ist und immer etwas läuft. Das war für uns bisher der schönste längste Touristenstrand!

Auch kann man sehr gut essen, was wir doch sehr vermisst haben in den Philippinen. Leider sind auch hier die Chinesen sehr auf dem Vormarsch und lösen die westlichen Touristen in Kürze ab. Dies tönt jetzt negativ, aber leider sind Chinesen in grossen Gruppen nicht so angenehm. Ich denke es braucht noch 15-20 Jahre, bis die Chinesen sich an andere Länder gewöhnt haben und sich entsprechend anpassen/benehmen können, anderseits benehmen wir Europäer uns in Mallorca oder Thailand auch nicht immer wie Gäste.

 

Für Party ist Boracay auch bekannt, was natürlich am günstigen Alkohol liegt. Für ein Rum/Cola bezahlt man ca. 2 CHF, wobei das Mischverhältnis 2/3 Rum & 1/3 Cola ist. Das Cola ist teurer als der Rum, somit wäre auch das geklärt (wäre dein Paradies Marko!!!). Da ich aber nach dem Absturz am dritten Abend auf Boracay krank wurde, musste ich für 4 Tage aussetzen und mich genesen. Das Wetter war sowieso dürftig und eher kühl und somit hatte ich Zeit für den Blog und die Erholung. Conny ging in dieser Zeit auf eine Sunset Bootstour, weiter Party machen und tauchen. Die letzten paar Tage erkundeten wir noch die übrige Insel, mit den verschiedenen Stränden, welche eigentlich keine Reise wert sind. Alles in allem war es aber ein guter Abschluss von den Philippinen. Wir konnten uns erholen und hatten noch Strandferien, bevor es ins kalte Neuseeland ging, wo uns der Winter erwartete. Meine schlechte Laune wurde von Tag zu Tag besser, je näher Neuseeland rückte.